Porto für eMails
Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, wird 2010 (also geplant… vermutlich eher etwa 2020… oder so) auf bestreben unser aller Schäuble im Rahmen des “Bürgerportalgesetzes” die so genannte “De-Mail” eingeführt: Eine nicht-anonyme E-Mail Adresse, die Sicherheit & Datenschutz garantieren soll. So weit – so gut (abgesehen vom bitteren Beigeschmack, das man mal wieder ein Stück Privatsphäre an den Staat abgibt) – doch ein Eintrag in der zugehörigen FAQ liest sich wie ein extrem schlechter Scherz oder einer Idee einer verdammt weltfremden Person:
Preise und Modalitäten wird jeder Anbieter von De-Mail im freien Wettbewerb um die Kunden selbst festlegen. Es wird voraussichtlich ein ähnliches Prinzip wie beim Postversand gelten: der Absender zahlt ein e-Porto.
Es stellt sich ehrlich gesagt die Frage, was zum GEIER in den Köpfen mancher Menschen abgeht, welche die Gesetze in unserem Staat entwerfen und unser Land regieren.
Kommentare
ich glaube nicht, dass es durchgesetzt wird.
@Chris: “Stück Privatsphäre an den Staat abgegen” Haben wir noch Privatsphäre?
Der Meinung bin ich – auch wenn der zurückgebliebene Rest im Vergleich zur Pre-Schäuble Ära nicht mehr so groß ist, so gilt es doch, auch das letzte bisschen zu verteidigen.












Alles was vom Schäuble kommt ist schlecht!