Musikalischer Sonntag II: “Komm in meinen Schlaf”
Ich glaube, es gibt kaum eine Band mit der ich mehr verbinde als mit Subway to Sally: Die Jungs rund um Eric Fish sind mehr oder weniger für einen Großteil meines Musikgeschmacks verantwortlich, seit ich 1995 das erste mal den Titel “Grabrede” von der 1995 erschienen Scheibe “MCMXCV” hören durfte.
Mittlerweile sind 14 Jahre vergangen, ich bin fast doppelt so alt wie damals und die Musik von Subway to Sally, die mittlerweile 10 reguläre Studioalben herausgebracht haben, begleitet mich immer noch. Aus dem aktuellen Album möchte ich euch hier den Titel “Komm in meinen Schlaf” ans Herz lege. Zusammen mit der Sängerin von “Eisblume” ist ein Titel entstanden, der meiner Meinung nach direkt ins Ohr geht und sich dort festbeisst. Viel Spass.
Links:
Subway to Sally
Eric Fish – Solo Projekt des Frontsängers von Subway to Sally





Die Idee des Songs war ja durchaus gut: Ein Duett zwischen Erics rauher Stimme und einer sanften Frauenstimme.
Die Umsetzung hingegen gefällt mir nicht wirklich.
Das zarte Stimmchen der “Eisblume”-Sängerin Ria könnte ja vielleicht sogar ein guter Kontrast zu Erics Gesang sein, wenn diese es nicht mit künstlich hervorgestöhnten Silben und übertriebenen Vokaldehnungen – typischen Gestaltungselementen aus der Popmusik – verzwiebeln würde.
So wie sie ihren Part interpretiert, wirkt er zu glatt und künstlich für das restliche Arrangement; wie eine Plastikkirsche auf einem Fruchtdessert.
Ich hoffe, daß es irgendwann einmal eine zweite Variante des Songs mit einer anderen Sängerin geben wird – einfach nur, um einmal zu hören, wie es mit einer natürlichen Stimme klingt. Es gibt doch auf dem alternativen Sektor so viele talentierte Künstlerinnen, die für den weiblichen Part des Duetts wie gemacht wären…
Dunkelgruß aus dem Reich des Wahnsinns,
>Malki<